Ganztagskonzept

Ganztagskonzept der Schlaufuchs-Grundschule und des freien Trägers der ergänzenden Förderung und Betreuung gss-Schulpartner

1. Die Schlaufuchs-Grundschule (11G38)

Die Schlaufuchs-Grundschule entwickelt eine Kultur der bewegungsorientierten Schule, um die kognitiven, motorischen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler*innen zu fördern. Dies soll u.a. durch einen bewegungsorientierten Unterricht, bewegte Pausen und bewegungsorientierte AG-Angebote erreicht werden.

Durch Bewegungsarrangements im Schulalltag sollen Erfahrungsräume gestaltet werden, die Schulfreude, Lernbereitschaft und Selbstständigkeit fördern können. Der Lernprozess im Schulalltag soll ganzheitlich gestaltet werden, da Bewegen- Denken- Fühlen untrennbar miteinander verbunden sind. Je mehr Sinne der Schüler*innen angesprochen werden, desto besser können Informationen aufgenommen, verarbeitet und gespeichert werden. Bildungs- und Förderangebote sollen entsprechend der Lernvoraussetzungen der Schüler*innen erarbeitet und umgesetzt werden. Eine langfristige Ausrichtung im Hinblick auf inklusive Beschulung für Kinder mit Förderbedarf soll aufgebaut werden, um alle Kinder individuell fördern zu können und eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Erziehung zu Selbstbestimmung und Selbstständigkeit in Unterricht und Freizeit, im Schulalltag soll ein weiterer wesentlicher Baustein in der schulischen Arbeit sein. Das Lernen an verschiedenen Lernorten, mit unterschiedlichen Methoden und offenen Lernangeboten sollen dazu dienen, zu Lernbereitschaft zu motivieren und erfolgsorientiertes Lernen für die Schüler*innen zu ermöglichen. Damit dies gelingt, soll der Aufbau einer multiprofessionellen Zusammenarbeit zwischen allen an der Schule Mitwirkenden ein Grundbaustein für gelingende Arbeit für die Schülerschaft der Schlaufuchs-Grundschule sein.

2. gss-Schulpartner / eFöB

2.1 gss-SchulpartnerLogo von Schulpartner

Die gss Schulpartner GmbH ist ein anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Teil eines professionellen Netzwerks sozialer Dienstleistenden. Schulpartner entwickelt mit Schulen Gestaltungskonzepte für eine zeitgemäße Bildung und Erziehung am Lebens- und Lernort Schule. Im Mittelpunkt der Arbeit und des pädagogischen Handelns stehen die Schüler*innen mit all ihren Besonderheiten und ihren vielfältigen Begabungen. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten entdecken, erproben und entfalten. Schulpartner setzt sich zum Ziel, die Chance auf Bildung und individuelle Entwicklung für alle Schüler*innen umzusetzen. Dabei steht Schulpartner Schulen als verlässlicher Partner mit einem multiprofessionellen Team zur Seite. 

2.2 eFöB

Ergänzende Förderung und Betreuung an der Schlaufuchs-Grundschule heißt für uns, formales und informelles Lernen der Schülerinnen und Schüler im Ganztag zu verknüpfen. Wissen, das im Unterricht vermittelt wird, festigen wir mit den Schüler*innen durch Angebote im Ganztagsbereich. Schüler*innen finden bei uns Räume, Zeit und Ansprechpartner*innen für ihre lernbegleitenden Übungsaufgaben, für Spiel- und Sportangebote und für ihre kleinen und großen Sorgen und Wünsche. Wir entwickeln mit ihnen Ideen und Projekte, die sie weiterbringen.


Schüler*innen der Schlaufuchs-Grundschule können seit dem 01.08.2021 von der ergänzenden Förderung und Betreuung von gss-Schulpartner profitieren. Während der Unterrichtszeit und darüber hinaus stärken wir mit verschiedenen Angeboten das Selbstvertrauen der Schüler*innen und ihre Fähigkeiten. Dazu beschäftigen wir uns zusammen mit den Schüler*innen zu Themen aus den Bereichen soziales Lernen, erarbeiten gemeinsam mit den Schüler*innen Regeln für den Umgang mit- und untereinander, sprechen über gesunde Ernährung u.v.m. Darüber hinaus sind wir gemeinsam mit den Schüler*innen sehr viel in Bewegung (Bewegungsstunden begleiten, in der eFöB Zeit viel draußen in Bewegung, in den AG Angeboten). Wir betreuen die Hausaufgabenzeit (bei uns individuelle Lernzeit) im Klassenbezug. Wir möchten gemeinsam mit der Schule Funktionsräume entwickeln, die ein breites Angebot und zusätzliche kreative Anreize schaffen.

3. Einsatz von Personal


3.1 Lehrkräfte

An der Schlaufuchs-Grundschule arbeiten zurzeit 29 Lehrkräfte mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen.

3.2 eFöB Personal

Aktuell arbeiten in der ergänzenden Förderung und Betreuung 19 sozialpädagogische Fachkräfte darunter 4 Mitarbeiter in Ausbildung. Jede/r Mitarbeitende hat seine eigens gewählten Schwerpunkte u.a. in den Bereichen, Bewegung, Kreatives Gestalten etc..
Zum großen Teil begleiten die Erzieher*innen einzelne Klassen im Unterricht, führen das Mittagessen durch und übernehmen die Verantwortung der
Klasse im Nachmittagsbereich im Rahmen der ergänzenden Förderung und Betreuung. Des Weiteren wird in den am Nachmittag betreuten Gruppen die Möglichkeit gegeben, gemeinsam die lernbegleitenden Übungsaufgaben zu erledigen. Darüber hinaus werden gemäß ihrer Neigungen Arbeitsgemeinschaften für die Schüler*innen im Nachmittagsbereich angeboten.

3.3 Schulsozialarbeit

Im Rahmen des Berliner Landesprogramms „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ haben wir eine Fachkraft (Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagoge/Sozialpädagogin ) die den Lehrkräften und den pädagogischen Fachkräften im Bereich der Jugendsozialarbeit zur Seite steht. Schule ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebensumfelds von Kindern und Jugendlichen. Sozialarbeit soll u.a. bei der Konfliktlösung im täglichen Miteinander von Schüler*innen, Lehrkräften und Eltern, in Elterngesprächen und in der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt unterstützen.
Wir schaffen ein positives Umfeld für den Lernerfolg und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die Themenwelt für Soziale Arbeit an Schulen ist so vielfältig und individuell wie die Herausforderungen, vor der jede Schule steht. Schulsozialarbeit soll begleiten, beraten und die Schulen dabei unterstützen, ihren Weg zu finden.

3.4 weiteres pädagogisches Personal

Die Unterstützung einzelner Schüler*innen mit bestimmten Förderschwerpunkten wird von weiteren Angestellten freier Träger in Form von pädagogischen Inklusionsassistenz-Stunden durchgeführt.

4. Kooperation / Ziele

Entsprechend § 79 Schulgesetz wollen wir die Kooperation im pädagogischen Gesamtteam der Schule leben. Dafür werden im pädagogischen Gesamtteam verschiedene Instrumente zur Planung und Reflexion der Arbeit und ihrer Weiterentwicklung genutzt.

Regelmäßige Dienstversammlungen (jeweils für Lehrer*innen, Erzieher*innen sowie das gesamte Schulkollegium) und Kleinteam-Absprachen (LET –> Lehrer*innen-Erzieher*innen-Team), kollegiale Fallberatungen und Teamfortbildungen sind wesentliche Bestandteile, um die fachliche Qualität und Kooperation als festen Bestandteil der Teamkultur zu sichern.

Insbesondere die Leitungskräfte sind befähigt, Methoden für Beratungs- und Reflexionsgespräche und für den Umgang mit Konfliktsituationen, die Klärung der professionellen Rolle und die Anleitung und Erprobung kollegialer Fallberatung in ihren Teams zu etablieren.

Aus der Kooperation zwischen der Schlaufuchs-Grundschule und gssSchulpartner entsteht die Wirksamkeit der inneren Vernetzung. Das wichtigstes Instrument ist der schulinterne Studientag, an dem alle an Schule mitwirkenden Mitarbeiter (Lehrer*innen, Erzieher*innen, Schulhelfer*innen, das Sekretariat (Verwaltungsleitung, Sekretärin), auszubildende Personen, Küchenkräfte, Hausmeister und die Schulleitung) teilnehmen. Hier treten alle Teilnehmer*innen in einen fachlichen Austausch und prüfen Synergien. Aus diesen Schnittstellen entwickeln sich neue gemeinsame Projekte oder bestehende Angebote und Kompetenzen werden für alle Arbeitsbereiche zugänglich bzw. nutzbar gemacht.

Gemeinsame Lern- und Bildungsschwerpunkte im Ganztag sind Bewegung, Gesundheitsförderung und soziales Lernen. Somit wurde schnell deutlich das die Schlaufuchs-Grundschule als Ort des ganztägigen Lernens und Lebens verstanden werden muss. Diese Grundlage diente in den vergangenen 3,5 Jahren dem multiprofessionellen Team als Wegweiser für die Strukturierung der Studientage.

5. Lern- und Förderkonzept

Alle wichtigen Denkprozesse sind auf Sprache angewiesen und nur wer versteht, was gesagt wird und sich selbst ausdrücken kann, kann am Alltag und allen Bildungsangeboten des Lebens aktiv teilnehmen. Sprache ist die Grundlage für Integration und Teilhabe an der Gesellschaft.

Damit alle einen erfolgreichen Start ins Bildungsleben bekommen, braucht es eine durchgängige, alltagsintegrierte Sprachbildung, die alle erreicht, vor allem die Kinder, die wegen ihrer nichtdeutschen Herkunftssprache oder bildungsfernen Elternhäusern ohne institutionelle Hilfe im deutschen Bildungssystem scheitern.

6. Rhythmisierung / Zeitstruktur

Rhythmisierung bedeutet, Zeit als wesentliches Merkmal bewusst gestalteter Pädagogik einzusetzen. Phasen von Anspannung und Entspannung, der Einsatz typisierter Arbeitsformen und -umgebungen wechseln systematisch ab. Durch diese Gestaltung des Schulalltags besteht mehr Flexibilität, auf Bedürfnisse der Kinder einzugehen bzw. binnendifferenziert zu arbeiten. Ein verlässliches, ritualisiertes Zeitraster schafft zudem Orientierung für den Tag bzw. die Woche.

Im Schulalltag sind vor- und nachmittägliche Aktivitäten aufeinander abgestimmt. Durch die ständige gemeinsame Auseinandersetzung mit pädagogischen Themen und organisatorischen Herausforderungen wird ein inhaltlicher, struktureller und pädagogischer Rahmen geschaffen, der Prozesshaft gelebt und weiterentwickelt wird. Die Einsatzpläne der Kooperationspartner sind durch die gemeinsame Stundenplanung aufeinander abgestimmt. Somit finden sich innerhalb der Konzepte unterschiedliche Strukturen bzw. Arbeitsformen, die zu verschiedenen Zeiten im Tagesablauf stattfinden können: ILZ – individuelle Lernzeit, UB – Unterrichtsbegleitung, MPA – mittelbare pädagogische Arbeit.

Diese Zeiten sind z.B. im Bezugserzieher-Modell mit Klassenbezug sowie an die Zeitfenster flexibel angepasste Einsatzpläne gekoppelt, so dass die Mitarbeiter in einem verlässlichen Rahmen für die Kinder präsent sind. Durch die genannten Strukturen und Arbeitsformen verschwindet mehr und mehr die Aufteilung der Kinder in VHG- und eFöB-Kinder.

Ebenso sind feste Zeiten für die Abstimmung, sowie Team – und Vorbereitungszeiten eingeplant. Gemeinsam wird jedes Schuljahr auf die Planung und Gestaltung des Mittagessens für die Kinder geachtet.

Tagesablauf am Beispiel einer Klasse der Schulanfangsphase

In der Zeit von 06:00 Uhr – 07:30 Uhr ist ergänzenden Förderung und Betreuung möglich. Ab 7:30 Uhr dürfen die Schüler*innen selbstständig in ihre Klassenräume und sich auf den Unterricht vorbereiten, welcher in der Zeit von 08:00 Uhr bis spätetestens 14:25 Uhr stattfindet. In den Pausen zwischen den Unterrichtsstunden können die Schüler*innen sich erholen und ihren individuellen Bedürfnissen nachgehen.Ab 11:35 Uhr bis ca. 13:40 Uhr geht jede Klasse zum Mittagessen. Nach Unterrichtsende ist die ergänzende Förderung und Betreuung bis 18:00 Uhr möglich.

7. Partizipation der Schüler*innen

„Kinder haben ein Recht auf Beteiligung und Mitgestaltung.“ Dieser Grundsatz ist nicht nur in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben, sondern führt in seiner konsequenten Umsetzung dazu, für Kinder Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen, die in allen Lebenswelten bedeutsam ist. Dabei werden die Persönlichkeitsrechte des Kindes gestärkt und gleichzeitig die Verantwortlichkeit für sich selbst und für die Gemeinschaft zum Thema der pädagogischen Arbeit.

Partizipation bedeutet für Kinder, wachsende Entscheidungsspielräume zu haben, für Erwachsene bedeutet es, verlässlich und transparent Macht abzugeben. Partizipation eine Schlüsselfunktion für (Selbst-) Bildungsprozesse der Kinder hat. Daher setzen sich die Pädagogen in den Teams zunächst damit auseinander, welche Spielräume Kinder zur Mitsprache (Recht auf Anhörung), Mitbestimmung (gemeinsam mit den Pädagogen) oder zur Selbstbestimmung haben sollen. Ziel ist immer ein Konsens der pädagogischen Fachkräfte, um im nächsten Schritt mit den Kindern zu besprechen, worum es gehen soll, welche Entscheidungen zu treffen sind und welche Informationen die Kinder benötigen, um sich zu beteiligen.

Die Angebote der eFöB richten sich im Nachmittag stark nach den Interessen der Schüler*innen aus. Es wird stets darauf geachtet, dass diesen kein Angebot „vorgesetzt“, sondern vielmehr mit ihnen gemeinsam erarbeitet wird. In differenzierter Intensität wird seitens der Klassenteams einmal wöchentlich der sogenannte „Klassen-Rat“ mit den jeweiligen Lerngruppen durchgeführt und angeleitet bzw. begleitet. Der „Klassen-Rat“ fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Institution Schule und im offenen Ganztagsbereich. Er ist das demokratische Forum einer Klasse. In den wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schüler*innen über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten. Die Vergabe fester Rollen mit klaren Rechten, Anforderungen und Pflichten trägt entscheidend zum Gelingen des „Klassen-Rates“ bei.

Um die Partizipationsprozesse umfassend zu gestalten, beziehen die pädagogischen Teams die Eltern partnerschaftlich ein. Denn die „Kultur des Hinhörens“ ermöglicht erst, durch die Verknüpfung der Lebenswelten die relevanten Themen aufzugreifen und mit den Eltern zu beraten. Strukturelle Mitspracherechte nehmen Eltern in der Gesamtelternvertretung, der Schulkonferenz und weiteren schulischen Gremien war.

Der klar strukturierte Ablauf bildet ein Gerüst für Diskussionen und Entscheidungsprozesse – so erleichtert er den Schüler*innen, sich auf die Inhalte der gemeinsamen Diskussionen zu konzentrieren.

8. Zusammenarbeit mit Eltern

Die Eltern einer jeden Klasse wählen je zwei Elternvertreter*innen, welche sich im Rahmen der Gesamtelternvertretung treffen. Hier wird wiederum ein Vorsitz nebst Vertretung gewählt, welcher in regelmäßigen Abständen tagt und gemeinsam mit der Schulleitung und pädagogischen Mitarbeiter*innen wichtige Themen bespricht. Des Weiteren entsendet diese Gremium Vertreter*innen in die Gesamtkonferenz, Schulkonferenz und in den Bezirkselternausschuss. Somit ist eine Teilhabe der Elternschaft bei Entscheidungsprozessen, welche die Schulentwicklung betreffen, möglich.

9. Betreuung der lernbegleitenden Übungsaufgaben

Im Rahmen der ergänzenden Förderung und Betreuung bzw. der außerunterrichtlichen Betreuung wird allen Schüler*innen das Angebot des Bearbeitens der Aufgaben ermöglicht. Hierfür werden die Räumlichkeiten der Klasse, in denen ein ruhiges und konzentriertes Arbeiten möglich ist, genutzt.

Im Rahmen der schulischen Weiterentwicklung soll die ILZ (individuelle Lernzeit) überarbeitet werden, indem zunächst sorgfältig erhoben werden muss, welche Erfahrungen, Bedürfnisse und Entwicklungsstände die Kinder in den Lernzeiten gemacht haben. Auf dieser Grundlage soll ein tragfähiges Konzept, das Lernzeiten so gestaltet, dass sie den individuellen Lernwegen, dem Wohlbefinden und der Selbstwirksamkeit der Kinder bestmöglich entsprechen.

10. Feriengestaltung

Die ergänzende Förderung und Betreuung hat keine Schließzeiten. Dies bedeutet, dass in den Schulferien durch die pädagogischen Fachkräfte ein Programm für die Kinder und mit den Kindern geplant und angeboten wird. Hierbei nehmen die pädagogischen Fachkräfte starken Bezug zur Lebenswelt der Kinder und nutzen auch die umliegenden Angebote, wie unter anderem Spielplätze, Einrichtungen im näheren Umfeld, um ein vielseitiges Angebot zu gestalten. In Einzelangeboten und in größer angelegten (Wochen-)Projekten wird den Kindern ein ganzheitliches Lernen und eine Förderung in diesen Wochen ermöglicht.

11. Mittagessen

Die seit 2014 für die Schulverpflegung verbindliche Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards beinhalten die energie- und zuckerarme Getränkeversorgung, Anforderungen an die Mittagsverpflegung hinsichtlich einer qualitätsorientierten Lebensmittelauswahl und abwechslungsreichen Speisenplanung mit wenig Fett, Zucker und Salz. Anforderungen an die Speisenherstellung betreffen eine nährstoffschonende Zubereitung, kurze Warmhaltezeiten, Ausgabe-Temperatur und Sensorik der Speisen. Daneben werden Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung in das Schulmittagessen integriert.

Die Mittagessenkommission hat sich im vergangenen Schuljahr, nach den Bedürfnissen orientiert, die Wünsche der Kinder evaluiert und am demokratischen Prozess der Catererwahl für die Schlaufuchs -Grundschule mitgewirkt.

Das Ausschreibungsverfahren hat der Caterer von den 3 Köchen gewonnen und ist somit für die Verpflegung während des Mittagessens verantwortlich. Das Mittagessen wird durch das pädagogische Personal der eFöB in den unterschiedlichen Lerngruppen begleitet.

12. Raumnutzung & Außenbereich

Die Gestaltung von anregungsreichen Innen- und Außenräumen und die Ausstattung mit entwicklungsfördernden Materialien gehören zu den Kernaufgaben unserer pädagogischen Fachkräfte. Die Kinder bilden sich mit dem, was die Umgebung bereitstellt. Eine differenzierte Raumgestaltung und Materialauswahl, ohne Reizüberflutung, regt eigenständige Bildungsprozesse an, bietet Orientierung, fördert Kommunikation und soziales Zusammenleben. Die Kinder sollen sich in den Räumen und im Außengelände wohl fühlen, diese mitgestalten und als Quelle von Inspiration und Konzentration, aber auch als Ort von Erholung und Entspannung erleben.

Die Klassenräume der Schule stehen in dualer Nutzung, nach Unterrichtsende, auch der ergänzenden Förderung und Betreuung zur Verfügung (Raumnutzungskonzept des Senates).

12.1 Sporthalle

Die Sporthalle der Grundschule wird nun nach der Fertigstellung im Juni 2025, für den täglichen Sportunterricht der Schule genutzt. Nach Unterrichtsschluss wird die Sporthalle dann von den pädagogischen Fachkräften der eFöB für Arbeitsgemeinschaften genutzt werden.

12.2 Außenbereich

Die Schule hat einen kleinen Schulhof vor dem Hauptgebäude und eine große Außenfläche mit 2 Spielplätzen, einem Basketballfeld, einer Tischtennisplatte, einer Spielfläche und einem grünen Klassenzimmer hinter und neben dem Schulgebäude.

13. Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaften bilden einen wichtigen Bestandteil des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrags. Sie eröffnen Kindern die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen zu vertiefen, neue Fähigkeiten zu entdecken und sich in unterschiedlichen Bereichen jenseits des regulären Unterrichts auszuprobieren. Durch ihre freiwillige Teilnahme erleben die Kinder Selbstbestimmung, Motivation und Freude am Lernen, was ihre Persönlichkeitsentwicklung nachhaltig stärkt.

AGs schaffen Räume, in denen soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Verantwortungsübernahme, Kommunikationsfähigkeit und Rücksichtnahme aktiv erlebbar werden. Gleichzeitig fördern sie kreative, sportliche oder kognitive Talente und tragen dazu bei, unterschiedliche Begabungen sichtbar und wertgeschätzt zu machen.

Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an den Bedürfnissen, Interessen und Lebenswelten der Kinder. Dabei können sowohl pädagogische Fachkräfte als auch externe Partner wertvolle Impulse einbringen und eine vielfältige Angebotslandschaft schaffen. Entscheidend ist, dass AGs so gestaltet werden, dass Kinder in ihrem individuellen Lernen unterstützt werden und die Angebote eine sichere, anregende und inklusive Lernumgebung bieten